diff --git a/.vscode/ltex.dictionary.de-DE.txt b/.vscode/ltex.dictionary.de-DE.txt index b67f144..0d73e59 100644 --- a/.vscode/ltex.dictionary.de-DE.txt +++ b/.vscode/ltex.dictionary.de-DE.txt @@ -213,3 +213,10 @@ nullstellenfrei Dualitätsabbildungen Quotientengarbe polstellenfrei +Bergmanraum +Bergman +Tschenstochau +Parsevalsche +Parseval +Rosières-aux-Salines +Hilbertraumes diff --git a/09.tex b/09.tex index de50fd4..3e19550 100644 --- a/09.tex +++ b/09.tex @@ -51,6 +51,8 @@ surjektiv? Und wie geht diese Sequenz dann weiter? Beide Fragen werden durch das Lemma von Dolbeault\footnote{Pierre Dolbeault (* 10.~Oktober 1924 in Frankreich; † 12.~Juni 2015) war ein französischer Mathematiker.} beantwortet. +\sideremark{Vorlesung 13} + \begin{lemma}[Dolbeault-Lemma]\label{lem:8-2-2}% Gegeben eine Zahl $r ∈ ℝ⁺ ∪ \{∞\}$, betrachte die offene Kreisscheibe $Δ=B_r(0) ⊆ ℂ$. Für jede komplexwertige Funktion $g ∈ ℰ(Δ)$ existiert eine diff --git a/11.tex b/11.tex index 17fe027..e5b175f 100644 --- a/11.tex +++ b/11.tex @@ -4,8 +4,6 @@ \chapter{Der Endlichkeitssatz} \label{chap:11} -\sideremark{Vorlesung 13} - In den vorangegangenen Kapiteln haben wir Kohomologiegruppen definiert und in einfachen Fällen berechnet. Für die weitere Theorie ist es entscheidend, dass diese Gruppen auf kompakten Riemannschen Flächen endlich-dimensional sind. Das diff --git a/12.tex b/12.tex index 11e987b..6ec3eb6 100644 --- a/12.tex +++ b/12.tex @@ -56,11 +56,11 @@ quadratintegrierbaren holomorphen Funktionen. \begin{hsg} In der Situation von Definition~\ref{def:12-1-2} rechne man Folgendes nach. \begin{itemize} - \item Die Menge $L²(U,𝒪_ℂ)$ ist ein komplexer Untervektorraum des - komplexen Vektorraums $𝒪_ℂ(U)$. + \item Die Menge $L²(U,𝒪_ℂ)$ ist ein komplexer Untervektorraum des komplexen + Vektorraums $𝒪_ℂ(U)$. - \item Die Abbildung $\langle • , • \rangle: L²(U,𝒪_ℂ) ⨯ L²(U,𝒪_ℂ) → ℂ$ - ist ein komplexes (=unitäres) Skalarprodukt. + \item Die Abbildung $\langle • , • \rangle: L²(U,𝒪_ℂ) ⨯ L²(U,𝒪_ℂ) → ℂ$ ist + ein komplexes (=unitäres) Skalarprodukt. \item Die Abbildung \[ @@ -147,19 +147,20 @@ Kreisscheibe ist. \end{konsequenz} \begin{bemerkung}[Parsevalsche Gleichung] - Die Formel $\|f\|_{L²(U)}² = \sum_{n=0}^∞ |c_n|²$ aus \ref{il:11-1-5-3} ist als - \emph{Parsevalsche Gleichung}\index{Parsevalsche Gleichung}\footnote{Marc-Antoine - Parseval (* 27.~April 1755 in Rosières-aux-Salines; † 16.~August 1836 in Paris) - war ein französischer Mathematiker.} bekannt. Sie lässt sich als - unendlich-dimensionale Variante des Satzes von Pythagoras auffassen. + Die Formel $\|f\|_{L²(U)}² = \sum_{n=0}^∞ |c_n|²$ aus \ref{il:11-1-5-3} ist + als \emph{Parsevalsche Gleichung}\index{Parsevalsche + Gleichung}\footnote{Marc-Antoine Parseval (* 27.~April 1755 in + Rosières-aux-Salines; † 16.~August 1836 in Paris) war ein französischer + Mathematiker.} bekannt. Sie lässt sich als unendlich-dimensionale Variante + des Satzes von Pythagoras auffassen. \end{bemerkung} \begin{proof}[Beweis von Konsequenz~\ref{kons:11-1-5}] Eigenschaft~\ref{il:11-1-5-1} gilt nach Lemma~\ref{lem:11-1-3} wegen Konstruktion der $e_n$. Um Eigenschaft~\ref{il:11-1-5-2} zu beweisen, sei - eine Funktion $f ∈ L²(U,𝒪_ℂ)$ gegeben. Ich erinnere daran, dass die - Funktion $f$ dann auch holomorph ist, $f ∈ 𝒪_ℂ(U)$, und deshalb auf der - Kreisscheibe $U$ als Potenzreihe dargestellt werden kann, + eine Funktion $f ∈ L²(U,𝒪_ℂ)$ gegeben. Ich erinnere daran, dass die Funktion + $f$ dann auch holomorph ist, $f ∈ 𝒪_ℂ(U)$, und deshalb auf der Kreisscheibe + $U$ als Potenzreihe dargestellt werden kann, \[ f(z) = \sum_{n=0}^∞ a_n(z-a)^n = \sum_{n=0}^∞ a_n\frac{\sqrt{π}R^{n+1}}{\sqrt{n+1}}\,e_n. \] @@ -324,14 +325,13 @@ Vollständigkeit, indem wir die $L²$-Norm mit der Supremumsnorm vergleichen. \[ \int_U |f-f_m|²\,dx\,dy \le \liminf_{n→∞}\int_U |f_n-f_m|²\,dx\,dy < ε². \] - Das zeigt, dass $f - f_m ∈ L²(U,𝒪_ℂ)$ ist. Da $f_m∈ L²(U,𝒪_ℂ)$ war, ist auch $f - ∈ L²(U,𝒪_ℂ)$. + Das zeigt, dass $f - f_m ∈ L²(U,𝒪_ℂ)$ ist. Da $f_m∈ L²(U,𝒪_ℂ)$ war, ist + auch $f ∈ L²(U,𝒪_ℂ)$. \end{proof} \begin{bemerkung} In der Sprache der Funktionalanalysis zeigt Konsequenz~\ref{kons:11-1-5}, dass - die $(e_n)_{n ∈ ℕ}$ eine Hilbertbasis des Hilbertraumes $L²(U,𝒪_ℂ)$ - bilden. + die $(e_n)_{n ∈ ℕ}$ eine Hilbertbasis des Hilbertraumes $L²(U,𝒪_ℂ)$ bilden. \end{bemerkung} @@ -347,8 +347,8 @@ wir eigentlich zeigen wollen. X_ε ⊂ L²(U,𝒪_ℂ) \] von endlicher Kodimension\footnote{Endliche Kodimension bedeutet, dass der - Quotientenvektorraum $L²(U,𝒪_ℂ)/X_ε$ endlich-dimensional ist.}, sodass für alle - $g ∈ X_ε$ die Ungleichung + Quotientenvektorraum $L²(U,𝒪_ℂ)/X_ε$ endlich-dimensional ist.}, sodass für + alle $g ∈ X_ε$ die Ungleichung \[ \|g\|_{L²(V,𝒪_ℂ)}\le ε\,\|g\|_{L²(U,𝒪_ℂ)} \]